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FRAUENGESUNDHEIT MIT AYURVEDA

Viele Frauen in den westlichen Industrienationen suchen nach ganzheitlichen Hilfestellungen, um trotz steigender Belastungen gesund und glücklich durchs Leben zu gehen – und vertrauen dabei zunehmend auf den umfassenden Ratgeber Ayurveda.

Die Anforderungen an Frauen von heute sind wesentlich komplexer als noch vor wenigen Generationen. Trotz aller gesellschaftlichen Bemühungen um die geschlechtliche Gleichstellung wird von ihr Multitasking par excellence erwartet.

Frauengesundheit

Vor gut einem halben Jahr suchte mich die 52-jährige Frau Ludwig (Name geändert) in meiner ayurvedischen Sprechstunde mit dem Anliegen einer Gewichtsreduktion auf. „Ich habe mich seit gut 2 Jahren nicht mehr unter Kontrolle und esse einfach zu viel“, beschrieb sie ihre Lage verbunden mit dem Wunsch, durch ayurvedische „Wunderpillen“ so schnell abzunehmen wie es ihrer Nachbarin, eine langjährige Patientin von mir, gelang.

Auf den ersten Blick handelte es sich um einen wenig spektakulären „Routinefall“ für Ayurvedamediziner. Dieses Bild sollte sich im Laufe der Erstanamnese aber grundlegend ändern. Ich fragte Frau Ludwig nach den Lebensumständen zum Zeitpunkt der Gewichtszunahme – sie schloss einen Moment die Augen und fing dann bitterlich an zu weinen. Vor drei Jahren verließen ihre beiden Söhne das Zuhause, kurz darauf fand ihre Menopause (letzte Regelblutung) statt und ein halbes Jahr später deckte sie eine schon seit Monaten bestehende Affäre ihres Mannes mit einer Mitarbeiterin seiner Firma auf. Es kam zur Trennung und vor wenigen Wochen zur Scheidung.

Frau Ludwig fiel in ein Loch, aus dem sie sich nun mühevoll Schritt für Schritt wieder herausarbeitet. „20 Jahre war ich für meine Söhne da und habe meinen eigenen Beruf als Architektin für sie und die Karriere meines Mannes geopfert – und das ist der Dank dafür. Sogar meine Söhne stehen auf der Seite ihres Vaters und verstehen gar nicht, weshalb es mir so schlecht geht“, klagt sie.

Körperlich hat sie sich in den letzten zehn Jahren stark vernachlässigt. Bei einer Körpergröße von 162 cm wog sie noch nie über 55 kg und hatte eher Schwierigkeiten zuzunehmen, bis vor 2 Jahren. Heute liegt ihr Gewicht bei 82 kg, der Body Mass Index von 31,2 zeigt die deutliche Fettleibigkeit. Ihre eigentlich Vata betonte Körperkonstitution wurde durch eine Störung von Kapha und Fettgewebe (Meda) überdeckt.

Wir sprachen lange über die Jahre nach Ihrem Studium, in dem sie ihren Mann kennenlernte, und ihre Rolle, die sie nach der Ehe und der Geburt ihres ersten Sohnes einnahm. Schon im Gespräch wird Frau Ludwig bewusst, wie sehr sie ihre eigenen Bedürfnisse unterdrückte und die persönliche Entwicklung hemmte. „Es war wie in einem Hamsterrad: Kinder, Haushalt, Eltern, Freunde und die Begleitung meines Mannes.“

Ihr Mann, selbständiger Unternehmer, wünschte sich immer eine gut gelaunte, attraktive Frau. „Arbeiten sollte ich nicht, das würde sich finanziell ohnehin nicht lohnen.“

Als Architektin hat Frau Ludwig einen ausgeprägten Sinn für das Schöne, Ästhetische. Sie legte immer viel Wert auf Körperpflege, war sportlich in Topform und stets gut gestylt. Seit zwei Jahren möchte sie nicht mehr in den Spiegel schauen: „Das bin nicht ich, aber das geschmückte Püppchen von damals war ich auch nie!“, beschreibt sie ihre Empfindungen.

So wie Frau Ludwig fühlen sich viele Frauen in der Lebensmitte und danach, wenn auch die Lebensumstände immer höchst individuell sind. Frauen erleben den Wandel der Lebensphasen deutlich intensiver als Männer, was auf der Körperebene durch hormonelle Schwankungen ausgedrückt wird.

Ayurveda hat vor über 2000 Jahren die weibliche Physiologie und Psychologie beschrieben und einzigartige Möglichkeiten aufgezeigt, im Einklang mit den Naturgesetzen ein gesundes, erfolgreiches, freudvolles und sinnerfülltes Leben zu führen.

Der weibliche Organismus

Unser Körper ist gemäß den ayurvedischen Klassikern der „aus einer Kombination von Modifikationen der fünf Elemente bestehende Sitz des Bewusstseins“. Die fünf Elemente sind Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum (von grob zu fein). Jedes Element ist Träger zahlreicher Eigenschaften, deren individuelle Kombination unseren Körper definiert.

In weiblichen Organismen ist das Wasserelement von Natur aus stärker, in männlichen Organismen dafür das Feuerelement. Das Element Wasser ist die Grundlage unseres Lebens und der Fortpflanzung. Das Element Feuer produziert Hitze und Energie und ist für Umwandlungsprozesse verantwortlich. Wasser löscht Feuer, Feuer trocknet Wasser. Wasser und Feuer nehmen im Alterungsprozess kontinuierlich ab. Viele körperliche und psychische Frauenbeschwerden lassen sich einer Imbalance in der Feuer-Wasser-Achse zuordnen.

Die 5 Elemente bringen körperliche Strukturen und Funktionen hervor. Zu den Strukturen zählen 7 Haupt- und Nebengewebe, allgemeine und spezifische Abfallstoffe sowie Zirkulationsbahnen. Die Funktionen umfassen die drei Aspekte Vata, Pitta und Kapha mit jeweils 5 Unterarten sowie das Körperfeuer Agni.

Im Unterschied zum Mann besitzen Frauen mit der Muttermilch und dem Menstruationsblut zwei eigene Nebengewebe mit jeweils zugehörigen Leitbahnen. Ansonsten unterscheiden sich körperliche Strukturen und Funktionen von Mann und Frau nur qualitativ.

Die Rhythmen einer Frau

Ein herausragendes Fachgebiet des Ayurveda ist die Chronobiologie, die Lehre der biologischen Rhythmen. Ihr Verständnis ist die Grundlage für ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur.

Alle Rhythmen werden ayurvedisch nach Vata, Pitta und Kapha Dominanz eingeteilt. Kennt man seine eigene Konstitution und den aktuellen Zustand, kann man sich den entsprechenden Phasen anpassen.

Die Synchronizität des Individuums mit den Naturrhythmen erzeugt Balance, richten wir uns gegen den Takt der Natur, kostet dies viel Kraft und schafft die Grundlage für Krankheit.

Die vier wichtigsten Rhythmen sind:

  • Tagesrhythmen
  • Monatsrhythmen = Menstruationszyklus
  • Jahreszeitenrhythmen
  • Lebensphasen

Tages- und Jahreszeitenrhythmen unterscheiden sich bei beiden Geschlechtern nur geringfügig, deshalb richten wir unseren Fokus auf die beiden speziellen Rhythmen der Frau, den Menstruationszyklus und die Lebensphasen.

Der Menstruationszyklus

beginnt mit dem ersten Tag der Monatsblutung und endet am Tag vor dem Eintreten der neuen Blutung. Die Blutung selbst (Phase 1 = Rajahkala, 3-5 oder 7 Tage) steht ayurvedisch unter dem primären Einfluss von Vata (Bewegung) und Pitta (Menstruationsblut), das anschließende Wachstum (Proliferation) der Gebärmutterschleimhaut, die Follikelreifung und der Eisprung (Ovulation) werden von Kapha dominiert (Phase 2 = Rtukala, 12-16 Tage). In der nachfolgenden Luteal- (Gelbkörper) und Sekretionsphase steht das Pitta im Vordergrund (Phase 3 = Rtuvyatitakala, 9-13 Tage).

Das sexuelle Verlangen ist in Phase 2 am stärksten, ebenso die von Kapha abhängige Fruchtbarkeit. Sichere Zeiten für Sexualverkehr ohne eintretende Schwangerschaft sind die Tage nach der Blutung und die Woche vor der nächsten Blutung. Bei starkem Kapha nehmen aus ayurvedischer Sicht die fruchtbaren Tage zu, so dass ohne Verhütung eine Schwangerschaft auch in den vermeintlich „sicheren“ Tagen eintreten kann.

Viele Frauen erleben die Tage vor der nächsten Blutung als sehr belastend. Tatsächlich ist die zweite Zyklushälfte deutlich komplexer als die erste. Pitta und Vata steigen an und erzeugen zunehmend Spannung im System. Obwohl das stabilisierende Kapha abfällt, kommt es dennoch in dieser Phase zu vermehrten Wassereinlagerungen im Gewebe. Bei entsprechender Voraussetzung kann in dieser Zeit das System einer Frau durcheinander geraten.

Etwa jede dritte Frau im fruchtbaren Alter leidet unter dem berühmten Prämenstrualsyndrom (PMS), einer Kombination aus körperlichen und psychischen Beschwerden. Ein ausgeprägtes PMS zeigt Symptome aller drei Dosha, wobei Vata mit Abstand dominiert.

Hier 10 Beispiele:

  • Wasseransammlungen | Kapha
  • Brustschmerzen | Kapha-Vata
  • Hautunreinheiten | Pitta
  • Durchfall | Vata-Pitta
  • Migräne | Vata-Pitta
  • Krämpfe im Unterbauch | Vata
  • Stimmungsschwankungen | Vata
  • Ängste, Hyperaktivität | Vata
  • Erhöhte Reizsensibilität | Vata
  • Kreislaufbeschwerden | Vata

Viele dieser Beschwerden lassen sich durch eine Veränderung des Lebensstils verringern. Zuerst gilt es wahrzunehmen, dass eine Frau im gebärfähigen Alter von Vollmond zu Vollmond nicht 28 Tage lang gleich funktioniert.

Vor allem in den sensiblen Tagen vor der Blutung sollten Frauen achtsam mit ihrem Energiehaushalt umgehen. Die drei Perlen hierfür sind die Ernährung, der Schlaf und das Sexualverhalten.

  • Die Ernährung sollte regelmäßig, ausreichend feucht und ölig, warm und leicht verdaulich sein, um das nach unten gerichtete Vata kurz vor Blutungseintritt nicht zu stören. 3 Mahlzeiten mit je 5 Stunden Abstand sind in den meisten Fällen optimal.
  • Der Schlaf sollte ausreichend sein und bestenfalls vor Mitternacht beginnen. 22-6 Uhr wäre beispielsweise eine sehr Vata-freundliche Zeitplanung. Vorhandene Schlafstörungen können ayurvedisch sehr gut behandelt werden.
  • Das Sexualverhalten in der Prämenstrualphase sollte von Zärtlichkeit und Einfühlsamkeit geprägt sein. Akrobatische oder athletische Formen sind bei Bedarf eher in Phase 2 zu verlagern.

Die Lebensphasen

einer Frau werden gemäß ayurvedischer Tradition in drei Haupt- und sieben Subphasen unterteilt:

Kindheit (Balawastha)

  • Kleinkind (Bala) | 00-10 Jahre | Kapha +++ Pitta + Vata +
  • Jungfrau (Kumari) | 10-12 Jahre | Kapha +++ Pitta ++ Vata +
  • Menstruierende Frau (Rajomati) | 12-16 Jahre | Kapha +++ Pitta +++ Vata +

Erwachsenenalter (Madhyamawastha)

  • Junge Frau (Yuvati) | 16-40 Jahre | Pitta +++ Kapha ++ Vata +
  • Reife Frau (Praudhawastha) | 40-50 Jahre | Pitta +++ Vata ++ Kapha +
  • „Seniorin“ (Vrddha) | ca. 50 Jahre | Vata +++ Pitta ++ Kapha +

Höheres Alter (Vrddhawastha)

  • Alte, weise Frau (Vrddha) | > 50 Jahre | Vata +++ Pitta + Kapha +

Die Kindheit steht unter dominantem Einfluss von Kapha, das Erwachsenenalter wird von Pitta gesteuert und das höhere Alter zeichnet sich körperlich durch hohes Vata aus.

In den Subphasen lässt sich der Verlauf der jeweils zweit- und drittplatzierten Dosha gut erkennen. Pitta steigt in den drei Phasen der Kindheit und Vata in denen des Erwachsenenalters kontinuierlich an. Kapha nimmt hingegen von der Kindheit an zunehmend ab.

Diese Erkenntnis ist einzigartig wertvoll, da sie Frauen verstehen lässt, wie sich ihr System im Laufe des Lebens verändert und wie sie ausgleichend auf ihn einwirken können.

40-60 – Die entscheidenden Jahre

Die stärkste Zielgruppe ayurvedischer Anbieter sind Frauen zwischen 40 und 60 Jahren – und das nicht ohne Grund. Kapha hat seine Höchstform hinter sich, Pitta nimmt ab und Vata steigt an – eine schwierige Konstellation, die ohne bewusste Gegensteuerung häufig zu Problemen führt.

Innerlich und äußerlich erfahren Frauen in dieser Zeit tiefgreifende Veränderungen. Kinder, die jahrelang im Mittelpunkt standen, verlassen das Haus. Beruflich möchte man vielleicht noch einmal durchstarten oder sich neu orientieren. Die Partnerschaft ist in die Jahre gekommen und wird zunehmend hinterfragt. Zeitgleich nehmen Frauen jetzt besonders stark wahr, dass sie altern – Viele fühlen sich nicht mehr so attraktiv wie erwünscht, einstige Energie und Ausdauer sind nicht mehr in gleichem Maße vorhanden. Intensive Suchprozesse nach einer Neuausrichtung beginnen.

Ayurveda kann helfen, in dieser Phase a) körperlich unangenehme Dosha-Bewegungen abzufedern und b) geistig einen neuen Kompass zu finden!

Gemäß Ayurveda sollten wir in jeder Lebensphase gemäß den verfügbaren Qualitäten denken, reden und handeln. Unser Fallbeispiel Frau Ludwig hätte der feurigen, energiereichen Tatkraft von Pitta in ihrem Erwachsenenalter mehr Ausdruck verleihen können. Für sie war es nicht ausreichend, nur als „Home Manager“ der Familie zu dienen. Sie hätte sich so gerne als Architektin engagiert, wenn auch im kleineren, familiär vereinbaren Rahmen. Es ging nicht um Geld, es ging um ihre Verwirklichung.

Ich erläuterte ihr in der Konsultation die weiblichen Lebensphasen anhand ihres eigenen Beispiels. Die körperlichen und psychischen Ereignisse vor zwei Jahren führten zu einer spontanen, übermäßigen Reizung von Vata, die sie nicht verkraftete. Es zog ihr den Boden unter den Füßen weg – kompensatorisch begann sie übermäßig zu essen und zog sich zurück. Nach der Menopause nimmt das Fettgewebe jeder Frau physiologisch zu und das Muskelgewebe ab. Isst man in dieser Zeit vermehrt und bewegt sich weniger, nimmt man sehr schnell zu. Das Tückische: die Gewichtsabnahme ist wesentlich schwieriger als in jungen Jahren, das zeitgleich mit der Pitta-Reduktion auch das Stoffwechselprinzip Agni nachlässt.

Heilpflanzen für die weibliche Gesundheit

Viele Pflanzen können zur Förderung der Frauengesundheit eingesetzt werden. Die nachfolgenden 8 Substanzen gehören zu den bedeutendsten:

AMALAKI – Emblica officinalis

Die Amla-Frucht hält Frauen im Alterungsprozess gesund, verjüngt und regeneriert. Ihre kühlende Wirkung kommt in den Wechseljahren zum Einsatz, zudem auch bei schmerzhaften starken Regelblutungen und Ausfluss.

ASHOKA – Saraca indica

Die Rinde des Baums, unter dem Buddha geboren wurde, gilt als starkes Uterustonikum und kommt bei übermäßiger und schmerzhafter Blutung zum Einsatz. Nach ihr wurde das berühmteste Frauenelixier „Ashokarishta“ benannt.

ASHWAGANDHA – Withania somnifera

Die Wurzel wirkt stärkend, schlaffördernd, stresslindernd und fördert die Fruchtbarkeit. Bei psychosomatischen Beschwerden in den Wechseljahren eine exzellente Unterstüzung.

BRAHMI – Bacopa monniera

Brahmi gilt als die berühmteste mental wirksame Pflanze der Ayurvedamedizin. Gerade in den Wechseljahren, in denen viele Frauen mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen haben, hilft diese in Indien heilige Pflanze enorm.

KUMARI – Aloe vera

Die Aloe fördert die Menstruation und hilft bei ausbleibender oder zu schwacher und schmerzhafter Blutung. In den Wechseljahren kühlt sie Hitzeprozesse.

LODHRA – Symplocos racemosus

Die Rinde von Lodhra wird aufgrund ihrer astringierenden Eigenschaften bei zu starken, zu langen und azyklischen Blutungen geschätzt.

SARIVA – Hemidesmus indicus

Die Hemidesmuswurzel fördert die Menstruation, lindert PMS und kommt in der Schwangerschaft und Stillzeit zum Einsatz.

SHATAVARI – Asparagus racemosus

Die indische Spargelwurzel gilt als DIE Frauenheilpflanze und wird zur Regulation der Menstruation, zur Stärkung der Fruchtbarkeit, zur Begleitung der Schwangerschaft, Förderung der Milchbildung in der Stillzeit und in den Wechseljahren eingesetzt.

Es gibt zudem zahlreiche klassische Rezepturen zur Behandlung gynäkologischer Beschwerden. Wenden Sie sich an einen erfahrenen Ayurveda Therapeuten Ihres Vertrauens, um eine individuelle Zusammenstellung geeigneter Pflanzen zu erhalten.

Von einer Selbstrezeptierung rate ich grundlegend ab, da auch pflanzliche Mittel falsch angewandt Nebenwirkungen entfalten können.

Mentale Balance – der Schlüssel im Alter

Nach den Wechseljahren beginnt eine neue Lebensphase, die durch Vata Dominanz geprägt ist. Die nun folgenden Jahrzehnte gehen zunehmend mit körperlichen Beschwerden und physiologischen Abbauprozessen einher. Daher ist es aus ayurvedischer Sicht nicht ratsam, sein Wohlbefinden ausschließlich durch körperliche Maßnahmen optimieren zu wollen.

Entgegen dem körperlichen Abbau ist unser Geist in dieser Lebensphase hochpotent und kann aus der Quelle an wertvollen Lebenserfahrungen und damit verbundenen Erkenntnissen schöpfen. Deshalb ist das Training unseres Geistes durch Achtsamkeit, Reflektion, Kommunikation und Meditation von übergeordneter Bedeutung.

Der Ayurveda kann Frauen in jeder Lebensphase ganzheitlich unterstützen. Seine 2000 Jahre alten Lehren sind hochaktuell und haben sich unter Berücksichtigung der soziokulturellen Unterschiede auch im modernen Europa bestens bewährt.

Frau Ludwig hat in den vergangenen 6 Monaten unserer ayurvedischen Therapie viel gelernt und mittlerweile auch schon 12 kg an Körpergewicht und Last verloren. Sie liebt wieder die Bewegung und begeistert sich für Zumba, ein tänzerisches Fitness Programm. Sie nahm an ayurvedischen Kochworkshops teil, kocht begeistert und plant nun eine Ausbildung in Vastu Shastra, der vedischen Lehre gesunden Bauens und Wohnens. In 1-2 Jahren möchte sie als Architektin eine Beratungspraxis starten, um Wohnträume Wirklichkeit werden zu lassen. „Meine Wut auf meinen Ex-Mann kocht manchmal noch hoch, aber jetzt kann ich sie besser einordnen und ausdrücken“, sagt sie. Jetzt blickt sie hochmotiviert nach vorne und sagt mit einem Augenzwinkern: „Und dank Ayurveda dürfte ich meine Lebensmitte doch noch gar nicht erreicht haben…“

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,

Ralph Steuernagel

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